Rassismus: "Super Mario"-Bösewicht bekommt einen neuen Namen

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Anfang April erschien mit dem "Super Mario Bros" Movie ein Animationsfilm in den Kinos, der von Fans der kultigen Videospielfigur sehnlich erwartet wurde. Nachdem der Film in den meisten Ländern bereits veröffentlicht wurde, steht nun auch der Kinostart in Marios Heimatland Japan bevor. Kurz vor Start verkündete Nintendo allerdings noch eine Namensänderung.

In "Der Super Mario Bros. Film" muss Mario zusammen mit Peach den entführten Luigi retten und Bösewicht Bowser besiegen. Bevor das ganze Chaos ausbricht betreiben Mario und sein Bruder Luigi allerdings eine Klempnerei in dem New Yorker Stadtteil Brooklyn. Diese läuft nur mäßig erfolgreich und Spike, der ehemalige Boss der beiden, macht sich über Mario und Luigi lustig. Der bärtige Klempner ist bereits aus dem Videospiel "Wrecking Crew" von 1984 bekannt.

Das Unternehmen Nintendo veröffentlichte auf seinem japanischen Twitter-Kanal nun eine Mitteilung, die Spikes Namen betrifft. In Japan hieß der Charakter nämlich bis zuletzt Blackie. Der Name, der sich durchaus rassistisch verstehen lässt, wird ab sofort zu Spike geändert, um auch dem Rest der Welt zu entsprechen. In dem "Super Marios Bros. Film", der in Japan ab dem 28. April 2023 in den Kinos zu sehen ist, wird die Figur ebenfalls Spike heißen.

Außerdem ließ sich die Erklärung so verstehen, als werde es in Zukunft noch mehr Auftritte von Spike geben, sei es in einer möglichen Kino-Fortsetzung oder einem neuen Super Mario-Videospiel.

Denn "Der Super Marios Bros. Film" ist schon jetzt ein Kassenschlager. Mit der Veröffentlichung auf dem japanischen Markt in dieser Woche wird erwartet, dass das Einspielergebnis die Milliardengrenze erreicht. In Deutschland ist "Der Super Marios Bros. Film" bereits der erfolgreichste Film des Jahres. Allein hierzulande besuchten 1,5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer den Animationsfilm.

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