Große neue Disney-Serie kurz vor Start abgesetzt

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Dass eigentlich vielversprechende Serien bereits nach einer Staffel abgesetzt werden, ist keine Seltenheit mehr. Disney geht nun aber einen Schritt weiter und setzt zwei Serien ab, die zwar fertig gedreht sind, aber nun doch nicht auf Disney+ erscheinen sollen. Um diese beiden Werke geht es.

Bereits im Jahr 2008 wurden die Romane von Holly Black und Tony DiTerlizzi filmisch umgesetzt. Disney wagte sich Ende 2021 an eine Neuverfilmung der "Spiderwick-Chronicles" in Serienform. Inzwischen sollte die Serie eigentlich beim hauseigenen Streamingdienst Disney+ erscheinen, doch wie Deadline nun berichtet, scheint man sich anders entschlossen zu haben.

Denn Disney+ will sich neu ausrichten und mehr auf Inhalte konzentrieren, zu denen auch die Vorlage von Disney stammt. Im Falle der "Spiderwick: Chronicles" handelt es sich um eine Romanverfilmung, die in Zusammenarbeit mit Paramount entstanden ist. Der Konzern will durch diese Neuausrichtung mehrere Milliarden US-Dollar sparen, da keine Rechte an fremden Werken aufwändig erworben werden müssen.

Tatsächlich sind nicht nur die "Spiderwick-Chronicles" von der Änderung betroffen. Auch die Serie "Nautilus", die den Klassiker "20.000 Meilen unter dem Meer" neu verfilmt, ist bereits abgedreht und erscheint nun doch nicht mehr bei Disney+.

Für Fans, die sich auf die beiden Serien gefreut haben, gibt es aber noch immer ein Hoffnungsschimmer, denn die beiden Serien sollen nicht eingestampft werden. Tatsächlich sucht Disney derzeit nach einer neuen Heimat für die beiden Formate. Bei welchem Streamingdienst die beiden Serien am Ende landen, wird sich in nächster Zeit zeigen. Zumindest bei den "Spiderwick-Chronicles" wäre ein Start bei Paramount+ möglich, schließlich ist das Unternehmen selbst in die Schaffung der Serie involviert.

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