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Borat 2: So unfassbar viel Geld musste Amazon für den Film bezahlen

 
 

In seiner Rolle als kasachischer Reporter Borat Sagdiyev hat der Komiker Sasha Baron Cohen nun wieder die USA unsicher gemacht. Im Gegensatz zum ersten Film von 2006 lief die Fortsetzung nicht im Kino, sondern im Stream bei Amazon Prime Video. Das hat sich Amazon auch einiges kosten lassen.

Auch dieses Mal reist Borat wieder in die Vereinigten Staaten und bringt so einiges durcheinander. Doch dieses Mal ist es nicht nur lustig und peinlich, so sind einige Szenen dieses Mal auch herzerwärmend. So wird Borats Tochter Tutar (gespielt von Maria Bakalova) bei der Babysitterin Jeanise Jones untergebracht. Die Frau, die zu keiner Zeit wusste, dass sie in einer Satire mitspiele, vermittelt Borats Tochter wichtige Werte und geht so liebevoll mit ihr um, dass Jones nicht nur schnell zum Fanliebling wurde, sondern inzwischen auch eine GoFundMe-Kampagne mit über 130 000 US-Dollar Spenden hat. Das Geld will sie für Unterkünfte und Essen in ihrer Gemeinde einsetzen.

Wie gewohnt ist "Borat Anschluss Moviefilm" aber auch wieder so lustig, dass es fast schon schmerzt. Mit Tabubrüchen und Humor weit unter der Gürtellinie, wird wieder auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam gemacht. Wie auch schon der erste Film wurde die Fortsetzung von Kritikern gelobt und von Zuschauern gefeiert. Da kann sich Amazon freuen, dass der Film bei Prime Video gestartet ist und nicht wie eigentlich geplant in den Kinos.

Das war schließlich auch nicht billig für Amazon, die wie Deadline berichtet angeblich über 80 Millionen US-Dollar plus die Kosten für Marketing ausgegeben haben, damit Sasha Baron Cohens neuster Film bei dem Streamingdienst landet. Die Investition scheint sich aber gelohnt zu haben, denn auch wenn es Amazon sicherlich darum geht, mit dem Film möglichste viele Neukunden anzulocken, wurde bekannt gegeben, dass der Film von weit mehr als zehn Millionen Kunden gesehen wurde. Das ist deutlich mehr, als der exklusiv auf Disney+ veröffentlichte Film "Mulan" erreichen konnte.

Bei einem solchen Erfolg kann es gut sein, dass wir auch in Zukunft den ein oder anderen Kinofilm doch bei bekannten Streamingdiensten vorfinden werden. Das Kinogeschäft läuft schlecht und Netflix, Amazon und Co steht eine Menge Geld zur Verfügung.

 
 

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Autor: Fynn Sehne
Gesprächswert: 85%